Einmal rund um den Skicircus

Auf geht's in die nächste Runde

Topografisch danke. In Saalbach kannst du aufgrund der natürlichen Berganordnung richtige Skirunden fahren. Immer wieder. Und von überall startend. Richtig, das Runde ist endlos. Ski abschnallen? Nur kurz, um in die nächste Gondel zu kommen. Fußlauf? Fehlanzeige!

Startpunkt direkt am eva,VILLAGE. Die wenigen Schritte zum Bernkogellift gelten als morgendliches Aufwärmprogramm. Das wärmende Muskelspiel wird ohnehin von allen Experten empfohlen.

Voi lässig. 32 Lifte als komfortable Genussverstärker. Mit wunderbaren Ausblicken. Gleitend in der Gondel am Bernkogel angekommen, spürt man die Frische des Winters im Gesicht. Der Schnee knirscht – klick, sofort rein in die Bindung. Mit ein paar Schwüngen zum Bernkogel-Sessellift.

Das erste alpine Ziel ist der Reiter Ost. Rauf Richtung Gipfel. Ups, hier taucht bereits die erste Orientierungsfrage auf. Schwingend zum Lift oder die Abkürzung im Skatingschritt. Frühmorgens empfiehlt sich schon die Abfahrt. Die ausladende breite Piste mit Blick auf Saalbach lädt frisch präpariert zum zügigen Schwingen ein. Ein echter Muntermacher.

Wieder zurück auf 1816 Höhenmeter gleiten wir Richtung Hochalm.

Geheimtipp: Man fährt die Piste 28 - schöne Umfahrung -  dreht sich Richtung Tirol - relativ unbehelligt. Obacht - es gibt hier Gegenverkehr. Der Gaumenfreak nimmt diesen gelassen. Einkehrschwung Rosswaldhütte. Backhenderlsalat mit Preiselbeeren mit Blick zu den Hohen Tauern. Mittags am besten auf der schönen Sonnenterrasse bei der Hausmauer Platz nehmen.

 

Hier im Hochalm Gebiet erfreut das wunderbare Naturschauspiel immer auf ein Neues. Weiter geht’s lockeren Schwungs zur Hochalm Mittelstation. Ein lästige Senke vor der Mittelstation ist seit diesem Winter “entschärft.” Gut so. Alles stressfrei. Freies Gleiten.

Auf der Hochalm kommen die Carver voll auf ihre Rechnung. Die Piste 25 Sonnhofabfahrt - nach dem Sessellift-Austieg rechts - ist eine wunderbare Alternative. Hier geht Hans jedesmal das Herz auf. Eine der Lieblingspisten der Unterkoflers.
Wer den schnellen kurzen Schwung sucht, wird das enge Terrain der 23 lieben.
Wer seine Pause noch offen hat kehrt jetzt auf der Walleggalm ein. Disco alpin ist angesagt. Tanzend in die Pause.

Talwärts schwingend erreichen wir die Schattenseite des Zwölferkogel. Den Liebling der Hinterglemmer. Mit der Zwölfer Nordbahn “fliegt” man in wenigen Minuten wieder der Sonne entgegen. 2015 fand hier das unvergessene Weltcuprennen statt.

Die Adrenalin-Freaks stürzen sich in den Osthang. Schwingen kurz, es ist steil. Sehr steil. Das Tempo steigt mit dem Gefälle ohnehin. Dieser Hang – immer eine Herausforderung. Für Skifahrer wie Pistenpräparierer.


Die Weltcup Profis fahren hier geradeaus – meist in der Hocke. Unvorstellbar. Selbst der sportliche Skifahrer zollt Bewunderung. Wäre schön, wenn sich hier wieder die Besten der Besten den Weltmeister ausmachen würden.


Die Genussfahrer schwingen über die Piste in blau. Auch die Familien. Macht Spaß.

An der Mittelstation treffen sich beide wieder. Zwischenstopp im Xandl Stadl bevor es mit der Schattberg West Gondel Richtung Saalbach geht? Immer gerne. Pausen sind immer ein Gewinn.

In Gelb bergwärts zur nächsten Piste in Rot. Echt lässig. Breite Pisten verwöhnen das Carverherz, die Ski zeigen bereits wieder nach Saalbach.

Der Heimweg startet gemütlich. Bis Jausern schwingen wir talwärts. Immer wieder einen Stopp einlegen und sich an den sonnenbeleuchteten Bergenbildern erfreuen. Rein in eine der modernsten Bergbringer überhaupt. Mit der Schönleiten Bahn geht es sogleich wieder aufwärts. Echt cool, dieses Ding.

Nun kommt die Zeit der Hocke. Da hat hoffentlich das sommerliche Hocketraining am Bergzipfelweg im Talschluss was gebracht. Denn es wird flacher. Gleiten ist angesagt. Wer kennt es nicht das Brennen der großen Muskeln.

Wunderschön ist es hier. Das Panorama vom Gipfel des Wildenkarkogels. Es geht allerdings weiter Richtung Kohlmais. Hockend, versteht sich. Den Blaubeeren-Schmarrn muss man sich hier erst verdienen. Die Panorama-Alm ist das erklärte Ziel. Der letzte Zwischenstopp. Die Runde ist fast geschafft. Die Beine sind spürbar. Tut wieder mal richtig gut.

Mit ein paar Schwüngen wieder zurück im Tal. Die Ski werden geschultert. Eh klar. Mit den Spitzen nach vorne, die Bindung hinter dem Körper. Stilvoll aber doch etwas müden Schrittes gibt es nur ein Ziel. Die unvergleichliche eva,ALM. Towndown. Direkt am Saalbacher Catwalk. Genau dort, wo sich das alpine Leben abspielt.

Aprés Ski at its best. Was sonst nach dieser lässigen Runde.

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