Mein perfekter Skitag

Der - zugegeben - noch etwas verschwommene Blick aus dem Fenster macht schnell klar. Munter werden. 

Eine Kurzgeschichte aus dem Alpin-Tagebuch von Daniela Unterkofler

Der - zugegeben - noch etwas verschwommene Blick aus dem Fenster macht schnell klar. Munter werden. Auch die schlafenden Riesen direkt vor unseren Augen erwachen gerade. In mächtiger weißer Pracht. Die Sonne erhebt sich kraftvoll und majestätisch hinter dem Bergmassiv. Die Sehnsucht nach Bewegung beginnt zu drängeln. Beeil dich. Das energiespendende eva,Frühstück steht auch noch aus. Gut, die Gondel am Kohlmais ist gleich ums Eck. Da verliert man keine Zeit. Vorfreude kommt auf. Kurz vor 8:30 Uhr. Das geht noch. Die Gier in mir ist vollends erwacht. Die ersten Schwünge in die wie immer perfekt präparierte Piste zu meißeln – ja, das kann schon was. Als leidenschaftliche Carverin suche ich den Platz auf den Pisten. Am Kohlmais, dem eva,Hausberg finde ich diesen meist. Der Startschuss beginnt bereits in der Gondel bei der Ankunft am Berg. Raus und runter, bin schon munter. Herrlich. Die kalte Luft durchflutet meine Lungen. Meine Sensoren vernetzen sich mit der Materie Schnee. Der Körper schüttet jede Menge Glückshormone aus. Nach drei schönen Abfahrten brennen die Oberschenkel. Die Piste füllt sich langsam. Zeit für einen Wechsel. Der Bernkogel wartet. Rein in die Gondel. Dann mit dem neuen 6er-Sessellift rauf zum Gipfel. Der Ausblick – grandios! Ich folge meinem Ziel. Die Hinterglemmer Hochalm, quasi das Ende des Skicircus. Zwischenstation Reiter-Ostbahn. Erhaben das Gefühl im Sessellift. Erinnert mich an meine Kindheit - schwebend über den Berg, die Glaskuppel trennt mich nicht von der Frischluft. Wenige Augenblicke und Abfahrten später finde ich mich am Hochalm-6er wieder - herausragend! Die wohl breitesten Pisten warten auf meine geschliffenen Kanten. Vor mir gelegen, wirken sie wie eine riesige Leinwand. Nach einigen Abfahrten im Highspeed pilgere ich weiter zum Spieleck Schlepplift - ein liebevolles Relikt aus der Bergbahn-Pionierzeit. Die Abfahrt mit einem leichten Gefälle ist ein Traum. Naturbelassen. Ein Blick nach rechts und man sieht nur mehr den Talschluss. Keine Stützen im Blickfeld. Herrlich. Über die “Schattseite” geht es zurück nach Saalbach. Meine Beine sind müde - das war ein intensiver Tag. Tagesausklang. Ein kurzer Abstecher in die eva,ALM auf ein dringend notwendiges Glaserl. Und einen gemütlichen “Ratscher.” Und Morgen? Geht es auf Richtung Fieberbrunn. Ein absolutes Neuland für mich.

Eure Dani

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