WANDERTIPP: WANDERUNG IN DEN SONNENAUFGANG

Morgenstund hat Gold im Mund. Im Saalbacher Herbst im wahrsten Sinne des Wortes! Denn die Herbstzeit in Saalbach ist Wanderzeit. Ein alpines Kleinod im Wandel der Jahreszeiten.

Geht der Skicircus in den Wintermonaten leicht über die Lippen darf man auch im Sommer und im Herbst zu Recht von einem Wandercircus Saalbach Hinterglemm sprechen. Denn das stabile Wetter sowie 400 Kilometer an ausgewiesenen Pfaden und Wegen bringen das Wanderherz zum Frohlocken. Zudem kredenzen 40 bewirtschaftete Almhütten den Wanderern traditionelle Schmankerl.

Vor allem Weitwanderungen wie die Seven Summits oder auch einzelne Gipfelsiege lassen sich in den Herbstwochen genussvoll realisieren. Glasklarer Bergluft und dementsprechend endloser Weitblicke sei Dank.

Durch die etwas kürzeren Tage haben Sonnenaufgangswanderungen bei Gästen und auch Einheimischen Hochkonjunktur. Mitunter ein Hotspot des alpinen Morgensports ist der Tristkogel im Talschluss von Saalbach Hinterglemm. Ein ganz und gar nicht trister Gipfel mit einer lässigen Tal- und Weitsicht.

 

WANDERTIPP: SONNENAUFGANGSWANDERUNG AUF DEN TRISTKOGEL

Zuerst geht es per Auto oder Bus zum Lengau Parkplatz am Ende der asphaltierten Glemmtaler Landesstraße.
Es folgt eine gemütliche Wanderung zur Lindlingalm. Schemenhaft ragt die urige Almhütte empor und man kann die Silhouetten des Hochseilparks erkennen. Demnach passieren Sie die schlafende Hütte Richtung Ossmannalm, bevor Sie in den schmalen Bergpfad Richtung Tristkogel einbiegen. Auf einem gepflegten Trail geht es hinauf zum Saaljoch. Es wird schon heller. Die verdutzten Blicke von grasenden Kühen auf der Almweide begleitet die fleißigen Wanderer. Majestätisch ragt er nun empor, der Tristkogel. Die aufsteigende Sonne ist noch weit weg, taucht den Gipfel aber in ein zaghaft orangenes Licht.

Beim Saaljoch könnten Sie auch weitere Varianten besteigen: Sonnspitze, Spieleck Kogel und viele andere empfehlenswerte Wanderungen.

Der Aufstieg zum Tristkogel erfordert ein gewisses Maß an Trittsicherheit, sollte sich aber für halbwegs erfahrene Wanderer als kein Hindernis erweisen.
Jetzt wird es steil aber zum Glück kurzweilig. Der Ausblick soll verdient sein. Sicheren Trittes geht es empor auf 2.096 Meter Seehöhe. Der Gipfel ist erreicht.
Gerade rechtzeitig um das Naturspektakel staunend und “live” mitzuerleben. Zuerst wird der Grat des Tales beleuchtet, langsam bahnen sich die kräftigen Strahlen den Weg in den Talschluss und erleuchten Sie und den Gipfel. Einprägsam, unvergesslich und jede Mühe wert.
Jausnen. Oder Brotzeit - egal, es schmeckt hier oben und während Sie an Apfelschnitten, Brötchen und Co. knabbern, schauen Sie ins Tal hinaus. Das stille Schauen hat hier oben etwas Meditatives. Das rechtfertigt auch die Mühen des frühen Aufstehens und der körperlichen Anstrengung, um eben hier oben in den Apfel zu beißen und zu staunen. Schauen ist ein bisschen österreichisch aber einfach #voilässig

Der Abstieg erfolgt meist über den selben Weg retour, jedoch bevorzugt unser Sport- und Vitalcoach Gunter den Abstieg über das Bürgl zurück zur Lindlingalm, welche mittlerweile auch erwacht ist. Davor können Sie nämlich die Pfandebene bewandern, ein tolles Hochplateau, welches von einer permanenten Fernsicht gezeichnet ist.
Ab der Lindlingalm können Sie den Bummelzug zurück zum Parkplatz benutzen, bevor es zurück ins eva, ins Zentrum von Saalbach geht.

Viel Spaß bei dieser Tour!

 

Bildnachweis: Wanderführer Hans Eder, TVB Saalbach Hinterglemm, Christian Wöckinger

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