3 Herbstwanderungen zum Verlieben
1. Spielberghorn – Weitblick deluxe
Für Gipfelsammler, Panorama-Lover & alle, die ein bisschen Herausforderung mögen.
Das Spielberghorn auf 2.044 Metern gehört für uns zu diesen Touren, bei denen sich jeder Höhenmeter lohnt. Oben wartet ein Rundumblick auf die Leoganger Steinberge, die Hohen Tauern und weit über das Glemmtal hinaus. Gerade im Herbst, wenn die Luft besonders klar ist, fühlt sich die Aussicht hier oben fast endlos an.
Die Wanderung startet direkt in Saalbach und führt zunächst Richtung Spielberghaus, weiter zum Spielbergtörl und anschließend über einen aussichtsreichen Grat zum Gipfel. Für die gesamte Tour solltest Du etwa 4 bis 5 Stunden einplanen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf den letzten Passagen wichtig.
Und dann kommt der vielleicht beste Teil: der Rückweg durchs herbstliche Bergland und die wohlverdiente Einkehr im Spielberghaus.
Kaspressknödelsuppe, warme Herbstsonne auf der Terrasse und noch einmal zurückschauen auf den Gipfel, auf dem Du gerade gestanden bist.
eva, Insider-Tipp:
Starte früh. Wenn das erste Licht über die Berge kommt und die Wälder unter Dir langsam golden werden, bekommst Du auch hier dieses ganz besondere Sonnenaufgangs-Feeling – ganz ohne den Tristkogel noch einmal zu wiederholen.
Perfect Match: Gipfel + Fernsicht + Hüttengenuss.
2. Wetterkreuz-Runde – einmal durch den goldenen Herbst
Für Panorama-Lover & Genusswanderer.
Wenn Du Dir einen klassischen Herbsttag in Saalbach Hinterglemm malen könntest, würde er wahrscheinlich ungefähr so aussehen.
Goldene Wiesen. Leuchtende Wälder. Ein tiefblauer Himmel. Und mittendrin ein kleiner Speichersee, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln.
Mit der Reiterkogelbahn geht es zunächst entspannt nach oben. Von dort wanderst Du über die Reiteralm Richtung Wetterkreuz-Speicherteich und weiter hinauf Richtung Sunliner. Gerade im Herbst zählt diese Runde zu den besonders schönen Panoramatouren rund um Hinterglemm. Vom Höhenweg eröffnen sich Ausblicke über das Glemmtal, zum Spielberghorn und Richtung Fieberbrunner Berge.
Und genau hier zeigt sich, warum Herbstwandern in Saalbach so besonders ist: Das Licht wird weicher, die Farben intensiver und die Fernsicht an klaren Tagen einfach spektakulär. Die Region selbst bezeichnet den Herbst nicht umsonst als Hauptsaison für Genusswanderer.
Auf dem Rückweg darf eines natürlich nicht fehlen:
Hüttenzeit.
Füße ausstrecken, Gesicht in die Sonne und einfach noch ein bisschen sitzen bleiben.
3. Talschluss – Hüttenglück zwischen Saalalm & Lindlingalm
Für Genießer, Naturliebhaber & alle, die es lässig angehen möchten.
Nicht jeder perfekte Wandertag braucht einen Gipfel.
Ganz hinten im Talschluss von Saalbach Hinterglemm wird es im Herbst wunderbar ruhig. Wälder, Almwiesen, kleine Bäche und rundherum die mächtigen Gipfel von Tristkogel, Staffkogel & Co.
Eine besonders schöne Variante führt von Lengau Richtung Forsthofalm und Saalalm bis zur Lindlingalm. Eine vergleichbare geführte Almhüttenrunde umfasst etwa 8,6 Kilometer, 495 Höhenmeter und rund 3,5 Stunden reine Gehzeit.
Das Beste daran?
Hier wird die Wanderung fast zur Nebensache.
Denn zwischendurch warten urige Hütten, warme Sonnenterrassen und genau die Gerichte, nach denen man sich nach ein paar Stunden draußen sehnt.
Kaspressknödel. Kasnocken. Kaiserschmarrn. Vielleicht noch ein Schnapserl.
That’s autumn in Austria.
Gerade im Herbst kehrt im Talschluss eine besondere Ruhe ein. Die Almzeit neigt sich langsam dem Ende zu, die Wälder färben sich und auf den Terrassen lässt sich die warme Mittagssonne noch einmal richtig auskosten.
eva, Insider-Tipp:
Plane Deine Tour so, dass Du zur Mittagszeit bei einer der Hütten ankommst. Herbstwandern ohne Einkehr? Können wir machen. Wollen wir aber nicht.